Prozess-Innovationen

Üblicherweise wird Prozessinnovation mit Verbesserungen der rein technischen Verfahren gleichgesetzt. Wer aber bereit ist, eine Dimension höher zu denken, der erschließt sich unter Umständen wertvolle Wettbewerbsvorteile. So wie das Modelabel ZARA. Anstatt nur zum Wechsel der Jahreszeiten, wie dies branchenüblich ist, hat ZARA Monat für Monat einen Kollektionswechsel vorgenommen. Das Konzept wurde konsequent über die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung der Kollektion bis zu den Zulieferern realisiert. Der Wettbewerb war mit dieser hohen Taktrate überfordert und ZARA hat sich damit – zumindest für eine Weile – ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal gesichert.

Es macht also Sinn, bei der Prozessinnovation die gesamte Wertschöpfungskette im Blick zu haben. Was kann an den existierenden Prozessen geändert, hinzugefügt oder eliminiert werden? Was geschieht, wenn ein Teil der Wertschöpfungskette verändert wird – beispielsweise durch die Umstellung von Lagerhaltung auf reine Just-in-time-Produktion?

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