Innovation hat viele Gesichter

Jedes Unternehmen, jede Aufgabe stellt eigene Anforderungen an Innovationen. Was sinnvoll oder notwendig ist,  hängt von verschiedenen Faktoren ab –, der Wettbewerbssituation etwa,  oder der Dynamik, mit der sich Branche und Unternehmen entwickeln. Die Auswahl der richtigen Innovationswerkzeuge und Methoden ist kein Prozess, der sich schnell zwischen einer Tasse Kaffee und der Morgenzigarette erledigen lässt. Und dann ist da noch die Frage, wie individuell sie den
n sein soll, die Innovation.

Wer nachhaltig beeindrucken will, der muss vor allem einen guten Eindruck hinterlassen. Das geht aber meist nur mit einer disruptiven, oder essenziellen Innovation. Und die ist vor allem teuer!

Imitation
Ein Plagiat als Innovation? Neu ist das ganze ja wohl nur für das injizierende Unternehmen. Wer auf einen fahrenden Zug aufspringt, der weiß, dass sein Copy-Cat sich zumindest verkaufen lässt.

Dass man als Nachahmer auch mal locker zehn oder zwanzig Millionen Dollar für eine einfache Website kassieren kann, ist eine der Geschichten rund um dieses Kapitel.

Inkrementelle Innovation
Aktuell die beliebteste Art zu innovieren, ist die inkrementelle Innovation. Hier werden bereits akzeptierte Kompetenzen (Marken/Produkte – heute meist Modelle) – um weiteren Nutzen ergänzt oder soweit mit Verbesserungen aufgewertet, bis selbst aktuelle Besitzer bereit sind, einen Modellwechsel zu vollziehen.

Da treffen sich dann geringe Projektkosten und überschaubare Risiken zu einem risikoarmen Investment. Ein Alleinstellungsmerkmal erreicht man so zwar nicht, wohl aber die Verteidigung eigener Wettbewerbspositionen. Aber auch das kann schiefgehen, wie sie in meinem aktuellen Buch nachlesen können.

Disruptive bzw. essenzielle Innovation
Die eigentliche Königsklasse – für echte Puristen gar die Einzige, die diesen Namen verdient. Sie rüttelt die Marktverhältnisse durch und erscheint mit einem völlig neuen Produkt auf einem jungfräulichen Markt – schauen Sie sich nur mal das iPad oder das iPhone von Apple an. Sowas stemmt man nicht einfach so neben dem Tagesgeschäft; von den Kosten und dem Risiko mal ganz zu schweigen. Nicht selten beginnen sie in einem Nischensegment und der eigentliche Markt entwickelt sich erst nach und nach.

Open Innovation
Einen relativ neuen Ansatz stellt die Öffnung des Innovationsvorgangs für externe Ideen dar. Ob Kunden, Lieferanten oder die Follower in den sozialen Netzen – die Innovationspower, die in solch Externen steckt, ist enorm und kann eine Menge human Ressource einsparen.

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